Wolfgang Beck: Pädagogik
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Kinder und Jugendliche beweisen viel Kreativität

Ausstellung zum Abschluss des Kinderkunsthaus-Projekts

 

Viernheim. Bei der Ausarbeitung des Konzeptes für das Kunsthaus hatte sich Kunstvereins – Vorsitzender Fritz Stier zusammen mit Claus Bunte fest vorgenommen, in den Räumlichkeiten auch den Nachwuchs wirken zu lassen.

Gestalten sollten das Kinderkunsthaus Schulen, Kindergärten und andere Institutionen, die aktive Jugendarbeit betreiben.

Jetzt lud das Lernmobil zu einer Ausstellung ein, bei der die Arbeiten von elf Kindern und Jugendlichen im Alter von 9 bis 13 Jahren gezeigt wurden und viel Anerkennung fanden. Die jungen Künstler hatten an vier Tagen unter der Leitung von Ulrike Ebert, ihren Praktikantinnen Viola Giesler und Cosima Gesbert , ihrer Kollegin Larissa Dyachuk und dem Mannheimer Künstler Wolfgang Beck bemerkenswerte Arbeiten geschaffen.

Zum Beispiel entstanden große Papierfahnen nach Art von Henri Matisse, über dessen Leben die Kinder viel Wissenswertes erfuhren. Darüber hinaus schufen sie Skulpturen aus Naturmaterialien, aus hölzernen Fundstücken , die bearbeitet , teilweise bemalt und dann auf selbst hergestellte Metallständer montiert wurden.

Aus Abfällen gesammelt,  rund um das Kunsthaus in der Innenstadt, bauten die Kinder kleine Schatzkästchen, in die sowohl die gefundenen Gegenstände collagenartig eingesetzt als auch eine kleine Zeichnung davon angelegt wurde, die manche am Ende noch malerisch bearbeiteten.

Außerdem wurde die Technik der Frottage vermittelt, ein drucktechnisches Verfahren, bei dem Papier auf einen prägenden Untergrund gedrückt wird, um dessen Struktur sichtbar zu machen.

Am letzten Tag erarbeitete Wolfgang Beck in einem speziellen Workshop mit den Kindern die schwierigen Grundlagen der Aquarellmalerei, das Farbenmischen und den leichten wässrigen Farbauftrag mit dem Pinsel aufs Papier.

Das Arbeiten mit den Kindern hat Ulrike Ebert und Wolfgang Beck sehr viel Freude gemach; beide besitzen auf diesem Gebiet bereits jahrelange Erfahrungen. Begeistert zeigten sie sich von der Konzentration und spontanen Kreativität der Kinder. Bewusst habe man ihnen viel Freiraum gelassen und nur beratend zur Seite gestanden. Auch die optimalen Räumlichkeiten des Kunsthauses, die großen Flächen, das Tageslicht im Obergeschoss und die Wände zur Abschluss-Präsentation im Erdgeschoss trugen wesentlich zum Erfolg des Workshops bei.


Dieser Text wurde zusammengesetzt aus einem Artikel des "Südhessen Morgen" ( btr ) vom 13.10.07 und einem Text von Wolfgang Beck zum o.g. Workshop mit dem Lernmobil in Viernheim